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Allgemeines zum Wasser

"Ohne Wasser - kein Leben." Ohne dieses notwendige Grundnahrungsmittel können weder Menschen, Tiere noch Pflanzen leben.

Für den Chemiker besteht es aus zwei der meist verbreiteten Elemente: Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O). Die Verbindung dieser beiden Elemente ergibt die einzigartige Flüssigkeit Wasser (H2O), die sich auf der Erde völlig natürlich bildete. Keine andere Flüssigkeit kann so viele Stoffe auflösen und spaltet selbst feste Nährstoffe auf.

Der Wasserkreislauf

Wasser geht nicht verloren. Es bewegt sich in der Natur in einem ständigen Kreislauf: Verdunstung - Regen - Versickerung - Abfluss - Verdunstung. Wasser wird nicht verbraucht, sondern gebraucht. Fast dreiviertel der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt, davon sind über 97 % Salzwasser der Meere.

Nur 2,8 % sind Süßwasser, das zu einem großen Teil in den Eiskappen der Pole und in den Gletschern der Gebirge gebunden ist. Das Süßwasser in Flüssen und Seen und das Grundwasser machen nur 0,6 % der gesamten Wassermenge aus, die auf unserer Erde vorhanden ist. Aus diesen 0,6 % Grund- und Oberflächenwasser wird Trinkwasser gewonnen.

Trinkwasserversorgung in Deutschland

Deutschland ist ein wasserreiches Land. Wir kennen bei der Versorgung keine Mengenprobleme, im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Erde. Ausreichende Niederschläge und eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung in Deutschland stellen sicher, dass sich unsere Wasservorräte immer wieder erneuern können. Denn Wasser ist kein endlicher Rohstoff wie Kohle oder Erdöl, sondern kehrt im Wasserkreislauf immer wieder zu uns zurück. Die öffentliche Trinkwasserversorgung in Deutschland nutzt nur zu etwa drei Prozent des vorhandenen Wasserdargebots. Selbstverständlich müssen wir alle mit "unserem" Wasser verantwortungsvoll umgehen und es vor Verschmutzung schützen, damit aus dem reichhaltigen Angebot ohne übermäßig hohen Aufwand das Qualitätsprodukt Trinkwasser gewonnen werden kann. Zu einem nachhaltigen Umgang mit Wasser gehört auch, dass wir es bewusst verwenden und nicht verschwenden. Im Haushalt kann es sogar sinnvoll sein, leichte Verschmutzungen mit etwas mehr Wasser zu entfernen, um auf Reinigungsmittel verzichten zu können. Den Gewässern bleiben dadurch chemische Belastungen erspart.

Trinkwasser – ein Qualitätsprodukt

Trinkwasser können Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzen: in hervorragender Qualität, in beliebiger Menge, überall in Deutschland. Trinkwasser können Sie ein Leben lang unbedenklich genießen. Dafür sorgen wir. Grundlage der hervorragenden Wasserqualität ist die Trinkwasserverordnung mit ihren strengen Grenz- und Vorsorgewerten. Die Stadtwerke Heidenheim gewährleisten die Einhaltung der Grenzwerte und die hohe Qualität des Trinkwassers. Dies wird durch das Landratsamt Heidenheim, Fachbereich Gesundheit, überwacht, denn Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen.

Trinkwasser enthält viele für den menschlichen Organismus lebenswichtige Spurenelemente und Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium. Eine ausreichende Calciumversorgung ist beispielsweise wichtig für die Knochenfestigkeit und die Widerstandsfähigkeit der Zähne. Kinder haben einen besonders hohen Calciumbedarf. Ein "hartes" und damit calciumreiches Wasser hilft gegen eine mögliche Calcium-Unterversorgung.

Trinkwassernutzung

Sie verwenden Trinkwasser in vielen Bereichen Ihres täglichen Lebens: als Erfrischungsgetränk, für die Zubereitung von Speisen, beim Baden oder Duschen. Sie benötigen es zum Wäschewaschen, zur Geschirrreinigung und zur Pflege Ihrer Sanitär- und anderer Lebensbereiche im Haushalt. Darüber hinaus wird Trinkwasser in Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft genutzt. Trotz dieser vielfältigen Nutzung des Trinkwassers, wachsender Komfortbedürfnisse und steigender Industrieproduktion ist der Verbrauch in Deutschland rückläufig. Im Durchschnitt gebraucht jeder von uns pro Tag 128 Liter Trinkwasser. Der Verbrauch hat sich in den letzten Jahren deutlich verringert. Eine weitere Reduzierung ist zwar denkbar, aber nicht in jedem Fall von Vorteil. So muss zum Beispiel durch das Rohrleitungssystem immer genügend Wasser fließen, denn längere Standzeiten würden die Trinkwasserqualität beeinträchtigen. Das zwingt uns als Versorgungsunternehmen zum Handeln: Wir müssen das Leitungsnetz häufiger spülen - selbstverständlich mit Trinkwasser. Zu einer tatsächlichen Einsparung kommt es somit nicht.

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