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Allgemeines zum Strom

Die TWH-GmbH hat mit Beschluss vom 12.07.2008 die Stromkonzession für 2009 erhalten.

Einstimmig für den Wechsel

Neben dem Gasnetz und der Wasserversorgung in Herbrechtingen wird die TWH-Technische Werke Herbrechtingen GmbH ab 2009 auch das Stromnetz in der Buigenstadt betreiben. Der Gemeinderat der Stadt Herbrechtingen hat die Stromkonzession am 12. Juli in der Gemeinderatsitzung an die TWH vergeben – und das einstimmig.

Um die Konzession hatte sich auch der bisherige Netzbetreiben EnBW-ODR aus Ellwangen beworben, der zum Konzern der Energie Baden-Württemberg (EnBW) gehört. Die neue Konzession wird auf zwanzig Jahre abgeschlossen und läuft bis Ende 2028. Durch diese Entscheidung wird die Position der TWH als lokaler Energieversorger deutlich gestärkt und die Stadt Herbrechtingen hat sich mit diesem Signal auch zur TWH als örtlicher Betrieb bekannt. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Bewerbung die Mehrheit im Gemeinderat gefunden haben“, sagte die kaufmännische Geschäftsführerin der TWH, Frau Barbara Polzer gleich nach der Entscheidung.

An das rund 230 Kilometer lange Herbrechtinger Stromnetz sind zirka 3.700 Häuser angeschlossen. In den nächsten Wochen bereiten die Stadt Herbrechtingen und die SWU den neuen Konzessionsvertrag zur Unterschrift vor. Danach wird die TWH unverzüglich mit der ODR in Verhandlungen treten, um das Stromnetz zu bewerten und abzulösen. Ziel der TWH ist es, das Stromnetz in Herbrechtingen zum 01. Januar 2009 übernehmen und betreiben zu können.

„Langfristig sind die TWH natürlich bemüht, den Herbrechtinger Bürgern die komplette Energieversorgung aus einer Hand zu bieten und die lokale und regionale Verankerung und Kundennähe als Stärken noch stärker auszuspielen,“ schließt Barbara Polzer. 

In 2008 ist es uns gelungen, in Gesprächen mit der EnBW/ODR den Kauf des Stromnetzes weitestgehend zu vollenden. Das Ziel allerdings, den Betrieb des Stromnetzes zum 01. Januar 2009 zu übernehmen, musste leider auf den 01. April verschoben werden, da die jüngste Auslegung der Rechtssprechung so kurzfristig nicht  in den Kaufvertrag eingearbeitet werden konnte. So verständigten wir uns mit der EnBW/ODR auf den 01. April d.J. Die notwendigen Baumaßnahmen, das Stromnetz der TWH von dem der EnBW/ODR fristgerecht zu trennen, sind dabei abgeschlossen. So hat die TWH eine neue 20.000 Volt Hochspannungsschaltanlage in der Industriestraße erstellt und ein neues Hochspannungskabel zwischen den Ortsteilen Bolheim und Herbrechtingen weitestgehend verlegt. Nun gilt es, ab dem 01. April den operativen Betrieb des Stromnetzes zu übernehmen. Hier wird, so hat der Aufsichtsrat der TWH-Technische Werke Herbrechtingen GmbH nach intensiven Beratungen entschieden, auf das Wissen und die Erfahrung des Partnerunternehmens aus Ulm, der SWU, zurückgegriffen. Dieses erfolgt im Rahmen eines Pacht- und Dienstleistungsverhältnisses. Dabei übernimmt die SWU Netze GmbH aus Ulm (Netzmanagementgesellschaft der SWU) die Netzbetreiberfunktionen von der TWH.  

Nun, was wird sich ändern? Insbesondere bei der Behebung von Störungen.

Prinzipiell nichts bzw. nicht vieles. Weiterhin werden alle Störungen bei der TWH angenommen und alles Notwendige veranlasst. Bei Störungen bezüglich Erdgas, werden wie bisher, die kompetenten Mitarbeiter der TWH aktiv, bei Bedarf ergänzt um den Bereitschaftsdienst der SWU. Störungen im Stromnetz werden ab dem 01. April 2009 von dem Bereitschaftsdienst-Nord der SWU bearbeitet. Dieser ist bereits seit dem 01.01.2008 für die benachbarte Gemeinde Hermaringen zuständig und wird darüber hinaus auch ab dem 01. April 2009 den Störungsdienst für Niederstotzingen stellen. Somit ist eine sichere und effiziente Bearbeitung aller Störungen weiterhin gewährleistet. Sie sehen, die TWH ist nun auch im Netzbereich gut aufgestellt, um im Wettbewerb weiterhin gut zu bestehen.

Störungsdienst:

0 73 24 / 98 51-98

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