Neubau

Als Ergebnis eines kleinen Architektenwettbewerbs im April 2000 wurde mit der Planung zur Realisierung eines neuen Verwaltungsgebäudes als Ergänzung zu den bestehenden Betriebsgebäuden der Technischen Werke Herbrechtingen im Juli 2000 begonnen.
Bereits Ende Juli, vor Beginn der Handwerkerferien, erfolgte der offizielle Spatenstich, dem nach Erteilung der Baugenehmigung Ende September der Beginn der Rohbauarbeiten folgte.
Da bis zu einer Tiefe von ca. 2,00 m kein tragfähiger Grund vorhanden war, wurde mit Punktfundamenten und Fundamentgurten ein tragfähige Gründung erreicht.
Das Verwaltungsgebäude ist ein nicht unterkellertes 2-geschossiges Gebäude, das durch einen 1-geschossigen Zwischenbau mit dem vorhandenen Werkstattgebäude verbunden ist.

Um ein größtmögliche Flexibilität in der Nutzung des Gebäudes zu erreichen, wurden auf Tragwände verzichtet. Lediglich die gemauerten Außenwände und 4 Stahlbetonstützen im Innenraum bilden das Tragwerk.
Das Dachtragwerk besteht aus Stahlträgern, die von vor die Fassade gesetzten Stahlrundstützen getragen werden.
Es wurde großen Wert auf die Ablesbarkeit der Konstruktion und Nutzung des Gebäudes gelegt.
Große Glasflächen an der Nord- und Südfassade sorgen für eine Transparenz, quer durch das Gebäude, die durch die Innenraumgestaltung, großes offenes Foyer mit Mitarbeiter-Arbeitsplätzen und Beratung im Erdgeschoss , sowie offene Treppen-Anlage mit Galerie im Obergeschoss unterstützt wird.
Der Bau wurde in Niedrigenergiebauweise ausgeführt.
Der Neubau geht mit seinem Baukörper und seiner optischen Gestaltung auf die vorhandenen Baulichkeiten ein und setzt gleichzeitig eigenständige Signale, die seiner bevorzugten Nutzung als kundenorientierter Baukörper entsprechen.
Nach nur 6 Monaten Bauzeit, die hauptsächlich in die dem Bau nicht wohlgesonnene Winterzeit fiel, konnte Ende März der Umzug der Verwaltung der Technischen Werke Herbrechtingen vom Rathaus Herbrechtingen in den Neubau erfolgen.

Die im vorhandenen Werkstattgebäude befindlichen Meisterbüros konnten ebenfalls im Neubau Ihre Arbeit nahtlos fortsetzen.
Die frei gewordenen Meisterbüros wurden umgenutzt.
Nach Fertigstellung der Außenanlagen mit neuen Parkplätzen, einer Versickerungsmulde für Regenwasser und einer kleinen Brunnenanlage, konnte Anfang Juli 2001 die offizielle Einweihung erfolgen.
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